Entdeckung - Wernges

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Zivilisation entdeckt
Am Rande des beschaulichen Örtchens Wernges  hat sich ein Verband von Ureinwohnern aus dem umliegenden Waldgebiet angesiedelt. Anscheinend handelt es sich um Nachkommen der Maja.   
Man erkennt dies  gut an der für diese Kultur typische Hochbauweise. (Bild 1)
Da es an geeigneten Steinen mangelte und die Zeit drängte, wurde rohes, unbearbeitetes Holz genommen.
Noch scheint alles grob zusammen gezimmert. Dabei kann es sich aber um eine Schablone handeln, die mit gehauenem Stein noch ausgearbeitet wird. Sehr gut zu erkennen sind Materialien, die aus unserer Zeit stammen könnten. (Bild 2)
Das Volk scheint großes handwerkliches Geschick an den Tag zu legen. Man sieht geschliffene gerade und geriffelte Nägel mit Einkerbungen an den Köpfen, die mit passendem Werkzeug eingedreht werden können. Vor der Behausung erkennt man eine kunstvoll hergerichtete Feuerstelle, die zur Nahrungsbereitung und wohl auch als Erzschmelze benutzt wird. (Bild 3)
Gut zu Erkennen ist die Wehranlage, die sich auf dem Gebäude befindet. Man hat einen weiten Blick in die Landschaft und kann so herannahende Feinde rechtzeitig erkennen. Hinter der massiv gezimmerten Wehrwand hat man Schutz vor Angriffen. Gut zu erkennen sind auch Schießscharten in unterschiedlichen Höhen.
Die Einrichtung ist spartanisch und praktisch. Es gibt Sitzgelegenheiten aus gegerbtem und eingefärbtem Leder und einige Ablagestellen. Was fehlt sind Gefäße zur Nahrungsaufbewahrung. Die scheinen aber auch noch nicht so wichtig zu sein, da ja erst mit dem Aufbau begonnen wurde. (Bild 4)
Fraglich ist für mich, ob es sich bei dem abgebildeten Steinwall um eine reine Zieranlage handelt. Da die Steine nach den Positionen der Sonnenwende und Tagundnachtgleiche angeordnet sind, ist auch denkbar, dass mit dieser Anlage – vergleichbar mit Stonehenge - die bestmöglichen Zeiten für Aussaat und Ernte bestimmt werden können. (Bild 5)

Zur Zeit meines Besuches befand sich kein Bewohner in der Behausung. Der Clan wird wohl in den Wäldern jagen oder nach nahe gelegenen Steinbrüchen Ausschau halten. Es liegt nun an uns, die Neuen herzlich zu empfangen und durch einen regen Tauschhandel zu unterstützen. Denn jeder kann von dem anderen lernen.
Udo Döring

 
 
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