Feuerwehr - Wernges

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Feuerwehrübung in der Martin Luther Kirche Wernges

Am Freitag, dem 23.06.2017 wurde der Löschzug Feuerwehr Ost Wernges und Maar zu einer unklaren Rauchentwicklung aus der Martin-Luther-Kirche Wernges gerufen. Die Brandschwaden wurden durch eine Verneblungsmaschine erzeugt, die der Stellvertretende Zug- und Wehrführer Andreas Bauer im Glockenturm platziert hatte.

Eine vermisste Person, die bei dieser Übung vom Werngeser Konfirmanden Henrik Bauer dargestellt wurde, musste gefunden, in Sicherheit gebracht und ein mögliches Feuer gelöscht werden.

Nach der ersten Erkundung durch den Einheitsführer wurde eine Rauchentwicklung im Bereich des Glockenturmes festgestellt. Während zwei Trupps den Brand von außen löschten, rückten zwei Atemschutzträger über die enge Treppe vor in den Glockenturm.
Dort befand sich ein Bewusstloser, der über die engen Treppen der Kirche gerettet werden musste. In der Kirche suchten dann die Atemschutzträger nochmals nach möglichen weiteren Personen und konnten nach einiger Zeit melden: „Alles abgesucht, der Vermisste wurde gefunden, Feuer gelöscht. Wir treten den Rückzug an.“
Foto: Zum Glück nur eine Fotomontage         . 
Die Übung unter Einsatzleitung von Andreas Bauer konnte zügig beendet werden und die Verantwortlichen waren mit dem Verlauf rundum zufrieden.
Text und Fotos: Andrea Obenhack

Lauterbacher Anzeiger vom 3.3.2015
Qualifizierte Hilfe geleistet
WERNGES - (alf). Vielfältige Aktivitäten prägten das vergangene Jahr bei der Freiwilligen Feuerwehr Wernges, die zum Löschzug Ost gehört. Vereinsvorsitzender Andreas Bauer konnte 24 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen.
Aus seinem Jahresbericht gingen umfangreiche Aktivitäten wie die Teilnahmen an dörflichen Festen, der Scheunengottesdienst und das Wurstschießen am Himmelfahrtstag hervor. Der Stadtputztag wurde unterstützt und der Laternenumzug am Martinstag abgesichert. Höhepunkt des Vereinsjahres sei die Zweitagesfahrt nach Rheinland-Pfalz gewesen. Aus Vereinsmitteln und der Vereinsförderung der Volksbank Lauterbach-Schlitz habe ein Rettungstuch sowie vier Holster für Atemschutzgeräteträger angeschafft werden können, die in erster Linie zur Selbstrettung oder zum Eigenschutz gedacht sind. Bauer dankte für die Einsatzbereitschaft auch den passiven Mitgliedern und Spendern sowie dem Ortsbeirat und der Stadt Lauterbach für die gute Zusammenarbeit und bereitgestellten Mittel.
Anstelle des verhinderten Wehrführers Martin Kreis trug Andreas Bauer den Jahresbericht des Löschzugs Ost vor. Dieser besteht derzeit aus 41 aktiven Mitgliedern, darunter zwei Frauen. Im Berichtsjahr wurde der Löschzug 28 Mal alarmiert, darunter zum Unwetter in Wallenrod, zu Einsätzen bei Pfeifer Holz, zu verschiedene Kleinbränden, zum Waldbrand am Hainig sowie zu der Beseitigung von Öl und Betriebsstoffen auf verschiedenen Straßen. Bei allen Einsätzen habe qualifizierte Hilfe in der geforderten Frist und in ausreichender personeller Stärke geleistet werden können. Insgesamt schlugen 16 Gruppen- und Zugübungen sowie eine gemeinsame Übung aller Wehren zu Buche.
Alle Atemschutzgeräteträger nahmen an einer Tagesausbildung bei der Feuerwehr in Fulda tei, einschließlich des erforderlichen Streckendurchgangs. Geräte und Ausrüstung seien durch die zwei Löschzüge regelmäßig überprüft worden. Bei der Elektroprüfung seien die Kameraden in Lauterbach unterstützt worden. Armin Dzogovic (Maar) und Patrick Stein (Wernges) absolvierten den Grundlehrgang in Fulda, Theresia Kreis und Marcel Hahn schlossen ihre Zweijahresausbildung in Fulda erfolgreich ab. Weitere zehn Aktive besuchten diverse Lehrgänge in Fulda, Kassel und Marburg-Cappel. Auf die Jugendfeuer- und Bambinefeuerwehr und die damit verbundene Jugendarbeit sei Martin Kreis besonders Stolz. Zur Zeit würden 24 Kinder und Jugendliche von Florian Höhl, Frank Rausch, Jens Lerch und Andreas Wahl betreut. Wenn die jungen Leute der Wehr die Treue halten, brauche man um die Zukunft des Löschzugs Ost keine Angst zu haben. Für die verschiedenen Einsätze, die Teilnahme an Lehrgängen, Übungen und für Brandschutzerziehung sowie Instandhaltung und Reinigung der Feuerwehrhäuser wurden 1658 Stunden aufgewendet.
Ortsvorsteher Jürgen Hedtrich dankte für die Einsatzbereitschaft der Werngeser Wehr und für ihren Einsatz für die Dorfgemeinschaft. Stadtrat Steffen Höhl überbrachte die Grüße von Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Schütz. Bei den verschiedenen Einsätzen habe die Wehr ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt, wofür Höhl dankte. Die Freiwillige Feuerwehr Wernges sei zukunftsfähig aufgestellt und die Kameradschaft gut, konstatierte Höhl.
Ehrungen
Für langjährige aktive Tätigkeit in der Feuerwehr Wernges wurde Reinhard Krüger für 50-jährige Mitgliedschaft vom Stadtfeuerwehrverband ausgezeichnet. Außerdem erhielt er von Steffen Höhl die Silberne Ehrennadel der Stadt Lauterbach. Weiter wurden Arno Dickert (40), Stefan Hedtrich und Jürgen Hedtrich (30) sowie Oliver Bernges und Lars Krüger (20) mit Urkunden von Andreas Bauer geehrt.

Pressemitteilung von Steffen Höhl
Themenabend bei der Löschgruppe Wernges
Die Freiwillige Feuerwehr Wernges als Gruppe des Löschzuges Lauterbach-Ost veranstaltete auch in diesem Jahr wieder einen Themenabend für die Werngeser Bevölkerung.
Nachdem in den Vorjahren die Themen „Feuerlöscher“ und „Defibrillator“ im Mittelpunkt standen, widmete sich der stellv. Wehrführer des Löschzuges, Andreas Bernges, dem Thema „Brände im Haushalt“.
Zunächst wurde in einem theoretischen Teil den zahlreich erschienenen Werngesern erklärt, welche Brandklassen (Arten von Bränden bzw. Einteilung der Brände nach ihrem brennenden Stoff) es gibt und wie diese gelöscht werden können. Dabei wurde auch auf die Gefahr hingewiesen, die von Löschsprays ausgehen. Auch die Anwendung der Löschdecke wurde anschaulich erklärt.
Nach der Theorie ging es an die Praxis und es sollte ein Fettbrand bekämpft werden. Hier wurde eindrucksvoll dokumentiert, was bei den Löschsprays mit falscher Angabe der Brandklasse passiert. Natürlich wurde auch die Reaktion des Fettes mit Wasser vorgeführt.
Es bleibt zu hoffen, dass es nicht zu einem Fettbrand in der Küche kommt, wenn es aber doch passiert, sollte die Werngeser Bevölkerung nun wissen, was zu tun ist und wie man den Fettbrand am besten bekämpfen bzw. ersticken kann.
Im Anschluss dazu lud die Freiwillige Feuerwehr Wernges zu einem gemütlichen Beisammensein mit Schwarzbiernacht ein, was auch gerne angenommen wurde.

 
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