Schule und Freizeit - Wernges

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Schule und Freizeit

Dorfleben ( bis 1960 ) > Erste Jahre nach dem Krieg
Lauterbacher Anzeiger vom 10.9.2016
Unterricht zum Anfassen und Erleben
HISTORIE Der Werngeser Lehrer Friedrich H. Schnell (1892 bis 1972) im Porträt / Fortschrittliche Landschularbeit im kleinen Ort
Von Prof. Dr. Karl-August Helfenbein
LAUTERBACH. Die Landschule spiel­te nach Einführung der allgemeinen Schulpflicht ab Mitte des 19. Jahrhun­derts als Kulturträger gerade in den sich bildenden Kreisen im Vogelsberg eine entscheidende Rolle. Auch die Schulreformer der Weimarer Republik haben in der heute soziologisch über­holten einklassigen Landschule einen produktiven Ort kindgemäßen und so­zialen Lernens gesehen; denn nicht wenige der tätigen Lehrer zeichneten sich als beispielhafte Pädagogen aus, so Heinrich Grupe, der eine „Bauern­naturgeschichte" verfaßte, so Adolf Reichwein, der nach 1933 sein akade­misches Amt verlor und dann in der Landschularbeit die erzieherische Chance seines Lebens sah. Zu den zahlreichen einklassigen Landschulen zählte auch die des Dorfes Wernges, die über ein - für die damalige Zeit -stattliches, 1911 neu errichtetes Schul­haus mit lichtvollem Schulsaal verfüg­te.
1917 wurde Friedrich H. Schnell die Lehrerstelle in Wernges übertragen. Er konnte sich in Wernges heimisch füh­len, denn er entstammte dem oberhes­sischen Nieder-Seemen. Als guter Volksschüler war es ihm möglich, das Lehrerseminar in Friedberg zu besuchen, das in der Spät­phase seines Be­stehens einen moder­nen naturwissen­schaftlichen, beson­ders biologischen Unterricht einrichte­te; denn es verfügte über einen Schulgar­ten und baute Exkur­sionen und Lehrwan­derungen in diesen Unterricht ein, Vo­raussetzung für prak­tische Unterrichts­versuche an der dor­tigen Musterschule.
Friedrich Schnell verlegte oft den Unterricht ins Freie. Dank seiner techni­schen Begabung ver­mochte er die Hand­fertigkeit des Kindes zu nutzen, um sie spielend in die Ele­mente der physikali­schen Geographie einzuführen. Mit den kleinen Fingern und aufrechtste­hendem Hölzchen bildeten die bee­rensuchenden Kinder eine Sommer­handuhr, die sie zeitig heimführte.
Der Aufenthalt am Bienenhaus gab Gelegenheit, Arbeitsunterricht durch­zuführen. Kleine Arbeitsgemeinschaf­ten erfuhren den Ausbau eines Bie­nenstockes, lernten das Sozialverhal­ten dieses Insektes, eines alten Haus­tieres, kennen.


Friedrich Schnell im Jahr 1937 zusammen mit seinen Schülern beim Naturkundeunterricht. Foto: Archiv Fotoclub Lauterbach
Auf den Lehrwande­rungen durch die dörfliche Gemar­kung, Teilstück von Lernvorhaben, erzog Schnell, oft die Lupe nutzend, zur genauen Beobachtung von heimi­schen Feldtieren, Nutzpflanzen und Böden, zu einer Einstellungsweise mo­dernen Sachunterrichts. Hierdurch wurde den Kindern ihr örtliches Le­bens- und Arbeitsfeld bewußt. Ein Vor­gang, der Welthorizont vorbereitete.
Friedrich Schnell erarbeitete in den ersten Jahrzehnten seiner Werngeser Schultätigkeit eine bemerkenswerte Studie zur Erfassung der heimischen Flora, die wissenschaftliche Anerken­nung fand. Sie deckte einen Teilbe­reich der soziologischen Biologie ab und lautet „Die Pflanzenwelt der Umgebung von Lauterbach", die Prof. F. Fedde in seiner Berliner Schriftenrei­he 1939 veröffentlichte. Studienrat Karl Maurer, der naturwissenschaft­lich vorzüglich gebildete Kustos des Lauterbacher Heimatmuseums, unter­stützte Friedrich H. Schnell 1946 beim Wiederaufbau der naturkundlichen Sammlungen. Und Forstmeister Dr. H. Gothe, langjähriger und wissenschaft­lich ausgezeichneter Verwalter der Görtzschen Waldungen, ausgestattet mit künstlerischem Weltblick, zählte auch zu Recht zu den vorzüglichen und bevorzugten Gesprächspartnern Schnells.
Friedrich Schnell ließ den „Turn­unterricht" auf den hausnahen Dorf­wiesen stattfinden, weil er durch musi­sche Gesamtbewegung (Spiel und Tanz), also durch gymnastiknahe Leichtathletik, den Leib der Dorfju­gend aus den Mechanismen der leich­teren bäuerlichen Hof- und Feldarbeit befreite. Schnell lag die naturwissen­schaftliche Analyse, die begriffliche Bestimmung der Flora, aber auch das sprachliche und visuelle Bild, so daß er über wesentliche Aussagen der Hei­matkunde verfügte. Er wußte, daß der Dialekt eine Daseinsszene im Kern er­fassen kann und konnte in einfacher, klarer, ästhetisch getönter Schriftspra­che dem Fremden das Gesicht der ost­hessischen Region nahebringen: „Wer sich an einem klaren Herbsttage, mit geologischer Karte und Fernrohr aus­gerüstet, auf die Bilskuppe begibt, der genießt einen schönen Ausschnitt der deutschen Mittelgebirgslandschaft. ....Im Norden erblickt man den Knüll, fern im Osten ragt die Rhön aus dem Dunst hervor, und im Süden meldet der Bismarckturm des Taufsteins den nahen Vogelsberg."
Auch dem Photographen Friedrich Schnell, erfolgreich bemüht um die künstlerische Aussagekraft neuer Bild-' gewinnung, gelangen großartige Land­schaftsbeschreibungen und das Erfas­sen von Alltagsszenen, die sozialge­schichtlichen Gehalt besitzen.
Die Werngeser Dorfschule, sich darstellend als Gemein­schaft schaffenden Schulvolkes, wurde 1979 Dorfgemein­schaftshaus. Pädago­gisch war das diese Schule für Friedrich Schnell schon Jahre zuvor. In seinen Kin­dern, in seinen Söh­nen setzte sich die Tüchtigkeit dieses Mannes fort. Der äl­teste, Karl Schnell, promovierter Volks­wirt, General, Staats­sekretär im Bundes­verteidigungsministe­rium, gehörte nach Goethe zu den reiten­den Grammatikern, liebte Sprachen und den Pferdesport. Man­fred Schnell, ebenso diplomierter Wirtschafts-wissenschaftler, dann erfolgreich in der Unternehmensführung tätig, zählt heute zu den begabten und bekannten Gartengestaltern Baden-Badens.



Schule und Freizeit
1950 wurden ich mit fünf weiteren ABC-Schützen nach den Osterferien eingeschult. Seidler-Ingrid, Hufski-Gerdel(Gerd) und Diener-Anton waren Heimatvertriebene aus dem Sudetenland. Bertholds Wolf (Wolfgang) kam aus Frankfurt und war mit seiner Familie wegen der Bombenangriffe nach Wernges evakuiert worden. Möllesch Elke, Egge Inge und ich (Heiches Hermann) waren die einzigen „eingeborenen“ Werngeser. Mit Gerdel und Anton hatte ich mich schon vor der Einschulung angefreundet.
 Foto: Die Schuljahre 1 bis 8 wurden in Wernges bis 1967 gemeinsam von einem Lehrer (hier mit Lehrer Schnell) unterrichtet.
Die Schulaufnahme machte Lehrer Schnell. An seinen Unterricht kann ich mich kaum erinnern. Nur meine erste Ohrfeige habe ich noch sehr gut im Gedächtnis. Mit der linken Hand kniff er in meine Backe und mit der rechten schlug er auf die andere Seite. Ich hatte die Hausaufgaben nicht gemacht. Ein Problem, das mir die nächsten 13 Jahre noch einige Male Ärger bereitete. 
Die "Toilette" unserer Schule befanden sich im abgebildeten Anbau. Für uns Jungen war dort ein Plumpsklo und eine schwarz geteerte Pissrinne. Diese stinkende Höhle habe ich nur in äußersten Notfällen benutzt. Wenn die Blase allzu sehr drückte, schlichen wir normalerweise zur Rückseite des Gebäudes, schauten, dass Bechts Marie nicht am Fenster stand und ...
Die Buchstaben lernten wir einen nach dem anderen. Zu jedem Buchstaben gab es eine Geschichte mit einem Bild. 
Zum "S" war es z. B. das Bild einer S-förmigen Schlange und Lehrer Schnell zischte dazu „Ssss“.
Foto unten: Heiches Hermann
1. Schuljahr; mit Schiefertafel
Geschrieben wurde mit einem Griffel auf eine Schiefertafel.
Noch in meinem ersten Schuljahr ging Herr Schnell nach Schlitz und wir bekamen Herrn Trautvetter als neuen Lehrer, der dann auch gleich die Schiefertafeln abschaffte. Jetzt schrieben wir mit Bleistift auf eine dünne, weiße Kunststofftafel. Gespitzt wurden die Bleistifte mit einem möglichst scharfen Messer. Das bekam ich nicht so gut hin. Als meine Mutter verkündete, sie wolle mir einen  Bleistiftspitzer besorgen, war ich sehr gespannt auf die sicherlich technisch sehr aufwendige Apparatur. Zumindest in meinem Jahrgang hatte wohl noch niemand einen Spitzer. Ein bisschen enttäuscht war ich dann doch, als ich das winzige simple Ding bekam.
Unsere Schule war einklassig. Für alle 8 Jahrgänge gab es nur einen Raum. Herr Trautvetter unterrichtete meistens zwei Jahrgänge (1&2, 3&4, 5&6 oder 7&8) gleichzeitig. Die restlichen Kinder machten dann Stillarbeit und wurden von Helfern betreut. Die Helfer nahm er aus den Jahrgängen 4, 6, oder 8. Sie halfen, beaufsichtigten, kontrollierten und unterrichteten vielleicht sogar ein bisschen.

 Foto:    Stöpplesch Heinrich ist Helfer und fragt Schwärzels
Gisela ab. Klingels Gerda betreut eine andere Gruppe.

Für mich war es nicht einfach mich zu konzentrieren. Lief z. B. für die älteren Schüler im Radio der Schulfunk, so war dies viel interessanter als meine langweiligen Rechenaufgaben. Mit mindestens einem Ohr war ich immer beim Unterricht der anderen Jahrgänge.
Mit der Volksschule in Willofs hatten wir ein gemeinsames Filmgerät. Das musste dann zur Filmvorführung geholt werden. Ich weiß noch, dass Egge Kallheinz und ich einmal nachmittags quer durch den Wald nach Willofs liefen, beim dortigen Lehrer das Gerät bekamen und es dann nach Wernges schleppten.
Am nächsten Schultag wurden dann für alle die wenigen Unterrichtsfilmchen gezeigt, die unser Lehrer von der Bildstelle in Lauterbach bekommen konnte. Einige hatten wir schon mehrfach gesehen. Am Schluss bettelten wir trotzdem immer noch um eine Zugabe.
Ein Schwarz-Weiß-Film über die Ringelnatter war für uns wahrscheinlich so sehenswert wie Harry Potter heute. Wir waren nicht verwöhnt. Fernsehen oder Kinofilme gab es für uns noch nicht.    
An einen planmäßigen Sportunterricht kann ich mich nicht erinnern. Im 4. Schuljahr bekam ich allerdings eine schwarze Turnhose und Gymnastikschläppchen. Die anderen Schüler waren vermutlich ähnlich ausgestattet.
In der irrigen Meinung unsere schwarze Turnhose sei auch das richtige Outfit zum Schwimmen, machten Bertholds Willi und ich uns auf den Weg ins Lauterbacher Schwimmbad.
Dort planschten wir allerdings nur kurz im Nichtschwimmerbecken. Die Lauterbacher Kinder hatten richtige Badehosen, konnten schwimmen und schauten belustigt auf unsere Schwimmversuche und die ständig verrutschenden Turnhosen.
Wir nahmen auch an den Bundesjugendspielen in Maar teil. In meiner Altersgruppe hatte Bertholds Wolf die meisten Punkte. In seiner Alltagskleidung und eisenbeschlagenen hohen Schuhen war er trotzdem einer der schnellsten Läufer und gehörte wahrscheinlich zu den wenigen Werngesern, die eine Urkunde bekamen.




Freizeit
Damals gab es noch wirkliche Freizeit. Wenn wir die Haustür hinter uns schlossen, waren wir frei von Terminen und Bevormundung durch unsere Eltern. Um uns und unsere Spiele kümmerte sich niemand. Die Erwachsenen hatten dafür keine Zeit und wir hätten das auch nicht gewollt. 
Eine Ausnahme war der Ortsdiener. Er beobachtete unser Treiben genau und fühlte sich berufen, Schulhof und den damals noch nicht eingezäunten Platz vor der Kirche frei von spielenden Kindern zu halten. Dabei konnte er recht rabiat werden. Als er einmal in den Schulhof stürmte, saß mein Bruder in einem Baum und konnte nicht fliehen. Mit einem langen Brett versuchte der vor Wut kochende Mann ihn vom Baum zu holen. Der Versuch misslang. Günter trat von oben gegen das Brett und der Stoß traf den Angreifer mit voller Wucht. Er gab auf.
Schlittenfahren im Dorf war nach seiner Ansicht ebenfalls nicht zulässig. Er streute Sand auf unsere Bahnen und nahm den Kleinen, die nicht schnell genug laufen konnten, die Schlitten ab.
Mir erging es so. Weinend erzählte ich meiner Oma vom Verlust des Schlittens. Die nahm mich an die Hand und ging mit mir zum Ortsdiener. Erstaunt konnte ich feststellen, dass sie kein bisschen Angst vor ihm hatte. Es war eher umgekehrt. Sie beschimpfte ihm mit harten Worten: „Be kemmsd do de dazo, mim Jong de Schlere abzonohme!?“ Unaufgefordert und ohne ein Wort der Erwiderung schlich er in die Scheune, holte den Schlitten und gab ihn mir zurück. Ich war sehr stolz auf meine Oma.

Der freie Platz vor der Kirche war der zentrale Treffpunkt für uns Kinder. An die folgenden Spiele kann ich mich noch erinnern:

Hüpfkästchen
Unter der Linde war die Fläche kaum mit Gras bewachsen. Dort wurden das Hüpfhäuschen mit einem Stein in die Erde eingeritzt und mit den Wochentagen oder von 1 bis 7 beschriftet.
Das erste Kind fängt an und wirft einen Stein in das Hüpfkastenfeld mit der Zahl 1. Nun springt es auf einem Bein los, wobei das Feld mit dem Stein übersprungen werden muss.
Es geht weiter bis zur 7. Dort darf man sich ausruhen und beide Beine abstellen.
Danach geht es in umgekehrter Reihenfolge wieder bis zur 2. Hier wird weiterhin auf einem Bein stehend der Stein aufgehoben. Mit diesem in der Hand hüpft man über die 1 aus dem Hüpfhäuschen.
Im zweiten Durchgang muss man den Stein auf die 2 werfen und später diesen beim Springen auslassen.
So geht das Spiel immer weiter bis zum Kasten 7.
Man scheidet aus und der nächste Spieler beginnt, wenn der richtige Kasten nicht getroffen wird, wenn das zweite Bein den Boden berührt oder wenn man auf die Linie tritt.
Sind reihum alle ausgeschieden, ist das erste Kind wieder an der Reihe und macht mit der Zahl weiter, bei der es ausgeschieden ist.

Eckenmaus wo kommst du her?
Für dieses Spiel hatten wir in Wernges die idealen Voraussetzungen. Die Eckenmaus stand hinter dem Wiegehäuschen, die Mitspieler davor. Die Mitspieler riefen im Chor: „Eckenmaus wo kommst du her? Links oder rechts?“ Je nach Antwort der Eckenmaus musste man nun möglichst schnell reagieren und in der entsprechenden Richtung um das Wiegehäuschen rennen. Da die Mitspieler sich besonders in dem schmalen Durchgang zwischen Backhaus und Wiegehäuschen gegenseitig behinderten, während die Eckenmaus freie Bahn hatte, wurde dann der letzte Mitspieler ziemlich bald auch von einer lahmen Eckenmaus erwischt. Der Gefangene war dann Eckenmaus.
Weitere beliebte Spiele waren Räuber und Schandit (Schandi = Gendarm), Verstecken und natürlich Fußball auf ein Tor. Die rechte Seite neben der Kirchentür war das Tor.
Auch hier mussten wir den Ortsdiener fürchten. Wenn er kam, half nur noch die Flucht. Bis Willi, ein kräftiger Junge aus Frankfurt, es leid war und stehen blieb als der Wüterich mal wieder angestürmt kam. Mit erhobener Faust und im reinsten Frankfurter Dialekt empfing er den kleinen Mann: "En Schlach Herr K. un ich haach Ine mitte in die Fress!" Der Ortsdiener zog wortlos davon. Von da an konnten wir in Ruhe spielen, - wenn Willi dabei war.
Wir Jungen bauten auch gern Budchen. Eigentlich waren es Höhlen, die wir in den damals dichten Hecken der Hohl mit Taschenmesser und Beilchen schufen. 
Auch in den Schulpausen wurde gespielt. Bei Völkerball konnte unser Lehrer nicht widerstehen; er kam heraus und spielte mit. Er war ein guter Spieler und oft waren alle abgeworfen bis auf ihn und Bertholds Usch in der gegnerischen Mannschaft. Auch die Jungen aus dem 7. oder 8. Schuljahr hatten gegen Usch keine Chance.
Völkerball spielte ich nicht gern. Wir kleinen Grundschüler wurden meist sofort „abgeschossen“ und konnten dann nur noch zusehen.
Obwohl ich nicht soderlich musikalisch bin, haben mich die von den älteren Mädchen organisierten Singspiele viel mehr interessiert. Text und Melodie von „Schornsteinfeger ging spazier’n“ sind mit noch heute geläufig. Auch an „Taler, Taler du musst wandern“ und „Faules Ei“ kann ich mich noch erinnern.

Foto: Aus meiner Grundschulzeit gibt es keine Fotos von Spielen auf dem Schulhof. 
Das obere Foto hat 1935 Lehrer Schnell gemacht.
Gut zu erkennen sind Pauls Marie und Fritze Ännche.

wird noch überarbeitet und fortgesetzt



 
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